Zum Inhalt springen
TIME™
Traumainformed Methods and Empowerment
Es ist Zeit.
Verstehen, was Menschen bewegt. Wissen, was zu tun ist:
Traumainformiert handeln und führen.
Der Moment, um den es geht
Ein Kind wirft den Stuhl um. Ein Patient, der vor Angst nicht mehr kooperieren kann. Ein Gespräch, das unerwartet eskaliert.
Alle Blicke gehen zu Ihnen.
In genau diesen Sekunden entscheidet sich, ob eine Situation eskaliert oder sich ordnet. Wissen über Trauma haben viele Fachkräfte inzwischen. Was im entscheidenden Moment fehlt, ist die klare nächste Handlung.
TIME™ schließt diese Lücke.
Regulation ist der Anfang. Führung ist das Ziel.
Viele traumasensible Ansätze enden bei der Frage, wie man selbst ruhig wird.
Das ist wichtig, aber im Klassenzimmer oder im Behandlungsraum nicht genug. Sie brauchen in kurzer Zeit Orientierung, einen klaren Rahmen und eine Entscheidung. TIME™ nutzt Regulation kurz und gezielt. Danach führen Sie: zugewandt, klar und mit Verantwortung, die bei Ihnen bleibt.
Das TIME™-Modell:
Drei Ebenen, die aufeinander aufbauen. Wer selbst stabil ist, kann einen sicheren Raum halten. Und erst in einem sicheren Raum wird Führung wirksam.
Sicheres Selbst
Sie bemerken Ihre eigene Anspannung früh und werden wieder handlungsfähig. Nicht entspannt, sondern klar.
Sicherer Raum
Transparenz in Abläufen und Räumen. Ihr Gegenüber weiß, was passiert, was als Nächstes kommt und was es wählen kann.
Sichere Führung
Sie erkennen, was gerade geschieht, setzen einen klaren Rahmen und handeln. Zugewandt, verbindlich und mit Verantwortung.
TIME™ verbindet Erkenntnisse aus Traumaforschung, Stressphysiologie und Psychologie mit konkreten Methoden für Ihren Berufsalltag.
Für wen TIME™ gemacht ist
Bildung und Soziales
Für Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen, die ihre Fachkräfte darin stärken wollen, Kinder und Jugendliche auch in schwierigen Situationen sicher zu begleiten und handlungsfähig zu bleiben.
Gesundheit
Für Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Hebammen und Pflegeteams, die auch in herausfordernden Situationen mit Patient:innen handlungsfähig bleiben und sicher begleiten wollen.
Leadership
Für Führungskräfte, HR und Teams, die auch bei Konflikten, emotionalen Belastungen und schwierigen Gesprächen souverän bleiben, klar führen und gesunde Zusammenarbeit ermöglichen wollen.
Das Einzigartige an diesem Konzept
1. Führung statt Pendeln
Andere Ansätze enden bei Regulation. TIME™ geht weiter: Regulation ist das Mittel, Führung das Ziel. Jede Begegnung endet in einer Handlung, nicht in einer Schleife.
2. Voice & Choice auf beiden Seiten
Ihr Gegenüber bekommt Stimme und Wahl, die Fachkraft bekommt Handlungssicherheit. Das Empowerment wirkt in beide Richtungen, ohne dass die Fachkraft Verantwortung abgibt.
3. Gebaut für Sekunden, nicht für Retreats
Werkzeuge für das volle Klassenzimmer und die Sieben-Minuten-Sprechstunde. Unauffällig und sofort anwendbar.
4. Führung statt Gleichgültigkeit oder Machtkampf
Traumasensibilität ohne Autoritätsverlust. Klare Grenzen, professionelle Entscheidungen und respektvolle Beziehungen.
5. Fachkräfte stärken statt zusätzlich belasten
Keine neuen Perfektionsansprüche, sondern mehr Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Entlastung.
6. Fachlich belastbar
Orientiert am internationalen SAMHSA-Rahmen und an den Universal Trauma Precautions.
7. Aus beiden Welten entwickelt Von einer Lehrerin, die das Klassenzimmer kennt, und einer Traumatherapeutin, die weiß, was im Körper unter Stress passiert.
TIME™ macht aus Traumawissen professionelle Handlungskompetenz.
Wissenschaftliche Verankerung:
SAMHSA-Rahmen (2014)
Vier Grundannahmen (Realize, Recognize, Respond, Resist re-traumatization) und sechs Prinzipien: Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit und Transparenz, Peer Support, Zusammenarbeit, Empowerment/Stimme/Wahl, kulturelle Aspekte.
Medizin: „Universal Trauma Precautions“
Traumainformiertes Vorgehen bei allen Patient:innen, ohne dass eine Traumageschichte offengelegt werden muss. Die American Academy of Family Physicians empfiehlt genau das.
Schule: Pädagogik des sicheren Ortes & Trauma-Sensitive Schools
Äußerer sicherer Ort: verlässliche Strukturen, Transparenz, Schutz vor erneuter Verletzung und berechenbare Bezugspersonen. Innerer sicherer Ort: Das Kind erlebt sich wieder als selbstwirksam und kann sich zunehmend selbst regulieren.
Traumainformiert
handeln,
wenn es zählt.
Holen Sie sich hier den Workshop für Ihr Team.
Für Ihren Berufsalltag. Für Ihr Team. Für Ihre Einrichtung.
Jede Einrichtung hat eigene Herausforderungen. Deshalb orientieren sich TIME™-Fortbildungen an Ihrem Arbeitsfeld, Ihren Mitarbeitenden und den Situationen, denen Sie tatsächlich begegnen. Ob kompakter Workshop, Teamfortbildung oder vertiefende Begleitung: Im Mittelpunkt steht die praktische Umsetzung. Sie erhalten verständliches Fachwissen, konkrete Gesprächsstrategien und Handlungsmöglichkeiten, die Sie unmittelbar anwenden können. Traumasensibel. Pragmatisch. Führungsstark.
Ob Schule, Praxis oder Unternehmen: Wir besprechen gemeinsam, welche Herausforderungen Ihre Mitarbeitenden erleben und wie TIME™ sie konkret unterstützen kann. Wissenschaftlich informiert. Praxisnah umgesetzt.
Machen Sie Handlungssicherheit zur Stärke Ihres Teams.
Was Sie durch TIME™ gewinnen:
• Eigene Stressreaktionen früh erkennen und handlungsfähig bleiben. • Schutzreaktionen von Grenzüberschreitungen unterscheiden. • Situationen ankündigen, erklären und Ihrem Gegenüber Wahl lassen. • Grenzen klar setzen, ohne die Beziehung zu verlieren. • In angespannten Momenten führen, statt nur zu reagieren. • Einschätzen, wann Sie weiterleiten oder Unterstützung holen.
• Belastende Situationen im Team kurz und strukturiert nachbesprechen.
Quellen
• SAMHSA-Rahmen, Übersicht youth.gov • AAFP Position Trauma-Informed Care • Raja et al. 2015, Trauma Informed Care in Medicine • Grossman et al., Why the Polyvagal Theory Is Untenable • Systematic Review of School-Wide Trauma-Informed Approaches • Review Trauma in Schools, School Mental Health • Neue Autorität im Leitungshandeln, Friedrich Verlag • BLÄK Abteilung Fortbildung, Bayerisches Ärzteblatt 7-8/2026
TIME™ ist ein wissenschaftlich informiertes Fortbildungskonzept zur Stärkung traumasensibler Handlungskompetenz. Es dient der Prävention und professionellen Begleitung, ersetzt jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung. Die vermittelten Modelle dienen der Orientierung und sind keine diagnostischen Instrumente. Individuelle Ergebnisse können variieren. In akuten Krisen oder bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung gelten die Notfall- und Meldewege Ihrer Einrichtung.
Es ist Zeit. Vom Traumawissen zur Handlungskompetenz.